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KONZEPTION DER EV.-REF. KIRCHENGEMEINDE RÖDGEN-WILNDORF

 
beschlossen am 20. September 2013

Verantwortlich:
Presbyterium der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf

Aktuelles Logo der Kirchengemeinde:

Neues Logo der Kirchengemeinde 2013, technische Umsetzung Swen-R. Sallwey


 
I. EINLEITUNG>>

II. GESCHICHTE>>

III. ANALYSE  
 
    1. Der Gebäudebestand>>
    
    2.1. Gemeindegliederzahlen (Stand der Zahlen: 28.3.13)>>

    2.2. Anzahl Gottesdienste>>

    2.3. Beschäftigte>>
    
    3. DAS LEBEN DER GEMEINDE
    
    3.1 Gottesdienste>>

    3.1.1 Prädikantinnen und Prädikanten>>
    
    3.2. Seelsorge, Beratung>>
    
    3.3. Diakonie, gesellschaftliche Verantwortung>>
    
    3.4. Mission und Ökumene>>

    3.5. Bildung und Erziehung
 
    3.5.1. Kinder-/Jugendangebote>>

    3.5.2. Kirchlicher Unterricht>>
    
    3.5.3. Glaubenskurse>>
    
    4. Festkultur>>
    
    5. Leitung>>
    
    6. Öffentlichkeitsarbeit>>
    
    7. Finanzen>>
    
    IV. Herausforderungen für die Zukunft>>
    
    1. WAS UNS LEITET>>

    2. Hoffnungstext und Leitsatz>>

    3. ZIELE FÜR DIE GEMEINDEARBEIT>>

    3.1. Gottesdienst>>

    3.2. Orts- und Gruppengrenzen überwinden>>

    3.3. Einladender Charakter>>

    3.4. Generationenübergreifend>>

    3.5. Gebet>>

    4. Konkretisierung>>

    V. Ausblick>>


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


   
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„Eine Gemeindekonzeption beschreibt, auf welche Weise die Gemeinde ihren biblischen Auftrag und ihre Dienste als Teil der Kirche Jesu Christi wahrnehmen will.“ So forderte die Evangelische Kirche von Westfalen im Jahr 2005 ihre Gemeinden auf, Konzeptionen zu erstellen.

 
 
Wir orientieren uns in unserem kirchlichen Handeln als Gemeinde der Ev. Kirche von Westfalen an den zehn Kernaufgaben, wie sie die EKvW beschreibt:

  1. Wir machen uns auf den Weg zu den Menschen.
     
  2. Wir sind offen und einladend.
     
  3. Wir feiern lebendige Gottesdienste.
     
  4. Wir begleiten die Menschen.
     
  5. Wir bieten Orientierung.
     
  6. Wir machen uns für Menschen stark.
     
  7. Wir machen Menschen Mut zum Glauben.
     
  8. Wir nehmen gesellschaftliche Verantwortung wahr.
     
  9. Wir laden zu aktiver Mitgestaltung und Beteiligung ein.
     
  10. Wir fördern die weltweite Ökumene mit anderen Kirchen.

 
Konkretisiert wird dieses Handeln durch den Leitsatz, den sich die Ev.-Ref. Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf im Rahmen einer Perspektiventwicklung im November 2012 gegeben hat:
 
„Ev.-.Ref. Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf: Wachsen in der Liebe Christi: Acht Dörfer – ein Zuhause“

 In diesem Sinne halten wir in dieser Konzeption fest, was uns zum Zeitpunkt der Abfassung (September 2013) wichtig ist und wie wir unsere Aufgabe als Gemeinde heute und in den nächsten 3–5 Jahren wahrnehmen wollen. Wir werden diese Konzeption regelmäßig überprüfen und fortschreiben.

 

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 II. GESCHICHTE  
 
In ihrer frühen Geschichte entwickeln sich die beiden Kirchengemeinden Rödgen und Wilnsdorf (gemeinsam mit Wilgersdorf seit 1594 das Kirchspiel Wilnsdorf) selbständig. Graf Wilhelm der Reiche führt im Jahr 1530 das Augsburger Bekenntnis ein. Das reformierte Bekenntnis, dem die Ev.-Ref. Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf bis heute verpflichtet ist, setzt sich bereits seit 1578 durch. In der Gegenreformation geraten die beiden Kirchspiele in die Wirren der Politik. Die Gemeindegliederzahlen sinken, so dass die beiden Pfarreien kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg 1651 zur Pfarrei Rödgen- Wilnsdorf auf Dauer zu einer Personalunion zusammengefasst werden. Diese Konstruktion währt fast 250 Jahre.

 
Am 1. Juli 1892 wird die „Lösung des Pfarrverbundes Rödgen-Wilnsdorf“ angeordnet. In diesem Zusammenhang werden die evangelischen Einwohner aus Wilden – Ober, Mittel- und Unterwilden – in Burbach und Neunkirchen ausgepfarrt und in Wilnsdorf eingepfarrt. Zur Gemeinde Rödgen gehört bis Ende 1963 auch der Ort Eisern, der ab 1964 eine selbständige Kirchengemeinde wird. Aufgrund sinkender Gemeindegliederzahlen greift mit dem Weggang von Pfarrer Christoph Felten Ende 2009 die vom KSV nach Maßgabe der Landeskirche getroffene Vorgabe, dass ab sofort den beiden Kirchengemeinden nur noch insgesamt drei Pfarrstellen zur Verfügung stehen.

 
Ein Steuerungsausschuss erarbeitet - unterstützt durch die Gemeindeberatung der EKvW - eine Neustrukturierung.

 
Im Oktober 2010 beschließen beide Presbyterien einmütig die Vereinigung der beiden Kirchengemeinden. Die Vereinigung tritt am 1. Januar 2011 in Kraft.

 
Die neue Kirchengemeinde trägt den Namen „Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf“.

                   
Sie umfasst die acht Orte Anzhausen, Flammersbach, Nieder- und Oberdielfen, Rödgen-Obersdorf, Wilden Wilgersdorf und Wilnsdorf in vier Seelsorgebezirken.

 

 


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III. ANALYSE

1. Der Gebäudebestand
 
Zum Gebäudestand der Kirchengemeinde zählen folgende Gebäude (in alphabetischer Reihenfolge; Fotos dazu sind auf der Homepage der Kirchengemeinde einsehbar, an dieser Stelle wird darum auf sie verzichtet):

Anzhausen:  
Kapelle  
1955 Erwerb der ehemaligen Simultankapelle, seit 1999 unter Denkmalsschutz. Einmal im Monat findet ein Gottesdienst statt. Die Kapelle bietet Platz für maximal 80 Personen.

Niederdielfen:  
Trinitatiskirche, Zum Jugendheim 2
Baujahr 1957 mit Anbau von Gruppenräumen und Turm aus dem Jahr 1996-1998 Die Anlage besteht aus dem 2-geschossigen Hauptgebäude und dem Anbau des Turmes und der 2 Gruppenräume mit Nebenräumen im Untergeschoss. Der heutige Gottesdienstraum im Obergeschoß fasst über 220 Personen.

Oberdielfen:  
Gemeindehaus, Hombergstraße 15
Baujahr 1976. Das gesamte Obergeschoß wird seit 2012 nicht mehr für Gottesdienste genutzt und ist vermietet. Im Untergeschoss befinden sich ein Gemeindesaal sowie ein Gruppenraum mit einer Teeküche. Im Gemeindesaal finden regelmäßig Gottesdienste statt.

Rödgen:  
a) Johanneskirche, Rödgener Straße 107a
Baujahr 1779-1782 als Simultankirche, unter Denkmalschutz. Im 13. Jahrhundert wird die Johannes dem Täufer geweihte Kirche zu Rödgen erstmalig erwähnt. 1787-1788 erfolgt der Bau der katholischen Kirche. Der auf romanischen Fundamenten gegründete Turm mit 3 Glocken wird simultan genutzt und befindet sich in der Mitte der beiden Kirchen.

b) Gemeindezentrum Rödgen GMZ, Rödgener Straße 109
Baujahr 2004, in unmittelbarer Nähe der Johanneskirche Anbau an das unter Denkmalschutz gestellte Alte Pfarrhaus Das neue Gebäude beinhaltet 3 unterschiedlich große Räume im Obergeschoß, die über mobile Trennwände verbunden werden können. Maximal finden 120 Personen an Tischen Platz. Im Untergeschoß befindet sich ein Jugendraum mit Teeküche. Im Alten Pfarrhaus ist neben 2 Gruppenräumen auch das Büro der Jugendreferentin eingerichtet.

c) Pfarrhaus, Am Brennerfeld 1
Baujahr 1971
 
Wilden:
Kirchliches Gemeindezentrum, Am Hilchenbach 1
Baujahr 2002, gegenüber dem Eingang befindet sich ein freistehender Glockenturm mit 3 Glocken.

Wilgersdorf:  
a) Kirche, Dornhecke 28
Baujahr 1967 mit dem Anbau sowie Saal, Gruppenraum und Toilettentrakt aus dem Jahr 2000.

 
 
b) Pfarrhaus, Am Hofacker 4
Baujahr 1980
 
Wilnsdorf:  
a) Kirche, Burgstraße
Baujahr 1913, seit 1977 unter Denkmalschutz gestellt, auf dem Gelände der ehemaligen Burg als ein bewusst schmuckloser Jugendstilbau errichtet. Sitzplätze für ca. 550 Menschen.
 
b) Gemeindehaus, Rathausstraße 7,
Baujahr 1976; mit großem, teilbaren Saal im Obergeschoss und Mehrzweckräumen im Untergeschoss

 
 
c) Pfarrhaus mit Gemeindebüro, Ringstraße 11
Baujahr 1989
 
d) Kindertagesstätte „Sonnenstrahl“, Bergwende 4,
Baujahr 1973. Räumlichkeiten für 3 Gruppen, derzeit jedoch nur mit 2 Gruppen genutzt. Erweiterung und U3-Ausbau sind geplant.



 
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2.1. Gemeindegliederzahlen (Stand der Zahlen: 28.3.13) 
 
 
Seelsorgebereich 1:
(2.856)
 

  • Niederdielfen
    1.147

 

  • Oberdielfen
    757

 

  • Obersdorf
    952

 

Seelsorgebereich 2:
(1.133)
 

  • Anzhausen
    587         

 

  • Flammersbach
    546


 
Seelsorgebereich 3:
(1.322)
 

  • Wilnsdorf
    1.322


 
Seelsorgebereich 4:
(2.233)
 

  • Wilden
    852
  • Wilgersdorf
    1.381

 
Gesamt:
7.544

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2.2. Anzahl Gottesdienste
-Predigtstätten (Gottesdienstangebote 2012):
 

  • Anzhausen: Kapelle (14)
  • Flammersbach: Vereinshaus (6)
  • Niederdielfen: Kirche (55)  
  • Oberdielfen: Gemeindehaus (12)
  • Rödgen / Obersdorf: Kirche (55)
  • Wilden: Kirche (54)
  • Wilgersdorf: Kirche (57)
  • Wilnsdorf: Kirche (69)

 

 

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2.3. Beschäftigte
 
PfarrerInnen / Pfarrer:
 

  • Christoph Otminghaus (Seelsorgebereich 1)  
  • Dirk Ellermann (Seelsorgebereich 2)  
  • Mirjam Ellermann (Seelsorgebereich 3)  
  • Christoph Dasbach (Seelsorgebereich 4)  
  • Sibylle Liening (Pfarrerin im Entsendungsdienst)

 
Jugendreferentin:
 

  • Melanie Grybel

 
Küsterinnen / Küster:
 

  • Niederdielfen + Rödgen: Kirsten Mühlenstedt
  • Oberdielfen: Andreas Guse
  • Wilgersdorf: Daniela Jost
  • Wilnsdorf: Detlef Treude

 
Ehrenamtliche Küster:
 

  • Wilden: Herbert Niersberger
  • Anzhausen: Walter Dietermann

 
Hausmeisterinnen / Hausmeister:
 

  • Gemeindehaus Wilnsdorf: Elke Kring
  • Gemeindesaal Wilgersdorf: Marianne Neef
  • Hausmeister Kindergarten: Paul-Gerhard Pieck    


Organistinnen / Organisten (alle nebenamtlich beschäftigt):
 

  • Sebastian Heupel
  • Christina Schöler
  • Martin Giebeler
  • Debora Hippenstiel
  • Bernd Limbecker
  • Christian Schmidt

 
Reinigungskräfte:
 

  • Simone Boller-Klein
  • Margret Guse
  • Renate Kläs
  • Marianne Neef
  • Monika Wiegel
  • Silke Yachour

 
Gemeindesekretärinnen:

  • Jutta Vitt und Margarete Kölsch

 
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3 DAS LEBEN DER GEMEINDE  
3.1 Gottesdienste
 
Gottesdienst, Kirchenmusik, Kultur An insgesamt acht Predigtstätten wird Gottesdienst gefeiert (siehe oben Analyse) – dabei bieten wir - neben klassischen Gottesdiensten - ein breites Spektrum unterschiedlicher Gottesdienstformen an:
 

  • Crossword-Jugendgottesdienste;
  • Gottesdienste, die von Teams vor allem für die mittlere Generation angeboten werden
  • (nah dran; GoSpecial, Guten Abend – Kirche; Familiengottesdienst Niederdielfen);
  • KinderKirche – der Gottesdienst für Kinder im Krabbel- und Kindergartenalter;
  • KinderKirchenClub – Projekt für Grundschulkinder mit gottesdienstlichen Elementen  

 
Der Dienst der Prädikantinnen und Prädikanten ist uns sehr wichtig. Ohne ihre regelmäßigen Dienste wäre es uns nicht möglich, die Zahl der Gottesdienste aufrecht zu erhalten. Sie bereichern mit ihrem Erfahrungsschatz unser Gottesdienst- und Gemeindeleben.
 
Derzeit gehören folgende Prädikantinnen und Prädikanten unserer Kirchengemeinde an: Heike Dreisbach, Helga Niersberger, Gerhard Denker, Michael Kahm. Daneben sind weitere Prädikantinnen und Prädikanten aus dem Kirchenkreis bei uns auf Anfrage zu Gast.
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Die gottesdienstliche Begleitung wird durch derzeit sechs nebenamtlich beschäftigte Organisten wahrgenommen. Daneben bereichern zahlreiche Chöre das Gemeindeleben mit ihrer Freude an der Musik. Diese Mitgestaltung erfolgt ehrenamtlich.
 
Zurzeit gibt es folgende Chöre
 

  • Posaunenchöre in allen Orten  
  • Gemischter Chor Wilnsdorf
  • Männerchor Wilgersdorf  
  • Jugendchor WI-WA Plus
  • Jugendband Crossword
  • Singkreis Rödgen
  • Chor Laudamus, Rödgen  
  • Gospelchor Trinity    

 

 
Regelmäßig veranstaltet die Kirchengemeinde Konzerte in verschiedenen Musikgenres (für Kinder z.B. Musicals, klassische Chor- /Bläsermusik; Gospelkonzerte; Konzerte mit moderner geistlicher Musik)

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3.2. Seelsorge, Beratung
 
Die PfarrerInnen und Pfarrer stehen für Anfragen nach persönlicher Beratung und Seelsorge zur Verfügung. Auch Hausabendmahl wird angeboten. Sie machen regelmäßig Hausbesuche bei Senioren (zum 80. / 85. / ab dem 90. Geburtstag jährlich) und kranken Menschen.
 
Besuchsdienste unterstützen diese wichtige kirchlich-diakonische Arbeit. Sie besuchen Menschen in den Altenheimen, in den Krankenhäusern sowie z.T. Menschen, die neu zugezogen sind.
 
Für weiteren Beratungsbedarf steht die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle (EFL) des Kirchenkreises Siegen zur Verfügung.

 



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3.3. Diakonie, gesellschaftliche Verantwortung
                          
Der Diakonieausschuss koordiniert die diakonische Arbeit der Gemeinde, hält Kontakt zum diakonischen Werk und begleitet haupt- und ehrenamtlich Tätige.
 
Die Frauenhilfen leisten diakonische Arbeit vor Ort und dicht am Menschen:
Bezirksfrauen besuchen Senioren ab 80 und Kranke; die Frauenhilfe engagiert sich auch finanziell für Benachteiligte; sie übernimmt zahlreiche Aufgaben in der Gemeinde, die zum Gemeindeleben wesentlich beitragen.
 
Zu den diakonischen Diensten zählen wir auch die Verteilung von Gottesdienstmitschnitten an Gemeindeglieder, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr am Gottesdienst- und Gemeindeleben teilnehmen können. Besuchsdienste wurden oben schon genannt.
 
Gebetskreise bringen die Menschen der Gemeinde und darüber hinaus im Gebet vor Gott und leisten in unseren Augen besonders wichtige Aufgaben in der Gemeinde. Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung zum Beispiel durch Engagement in Ruanda (bei der Erhaltung eines Waisenhauses) und derzeit für eine Gemeinde in Sachsen-Anhalt, die durch das Hochwasser im Juni 2013 stark zerstört wurde, wahr.

 

 


 
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3.4. Mission und Ökumene
 
Seit 1996 besteht eine Partnerschaft mit der tansanischen Gemeinde Mlandizi, die im Rahmen der Partnerschaft der beiden Kirchenkreise Magharibi (Ost-Tansania) und Siegen entstanden ist. Durch gegenseitige Besuche, Korrespondenz und regelmäßig stattfindende Gottesdienste wird der partnerschaftliche Kontakt gepflegt.
 
In Wilgersdorf besteht seit vielen Jahren eine intensive Beziehung zu einem Waisenhaus in Rubengera / Ruanda.

Zur den katholischen Kirchengemeinden im Bereich unserer Kirchengemeinde bestehen zum Teil gute Verbindungen, die z.B. in Wilnsdorf in den letzten Jahren stetig gewachsen sind. Hier ist das ökumenische Miteinander lebendig und von gegenseitiger Offenheit und Vertrauen geprägt, in anderen Orten stagniert die Ökumene hingegen.
 
Seit einigen Jahren findet am 3. Oktober ein ökumenisches Friedensgebet statt. Die „KinderKirche“ wird seit 2011 grundsätzlich ökumenisch gefeiert. Seit vielen Jahren werden auch (in Wilnsdorf und Wilgersdorf) die Einschulungsgottesdienste ökumenisch gefeiert.

Im Bereich unserer Kirchengemeinde gibt es zwei Freie evangelische Gemeinden (FeG). Die Zusammenarbeit innerhalb der evangelischen Allianz ist freundschaftlich, jedoch nicht sehr ausgeprägt und beschränkt sich derzeit auf die alljährlich gemeinsam organisierte Allianzgebetswoche.
 
Auf Pfarrer-/Pastorenebene finden regelmäßig, ca. 2-3-mal pro Jahr, Treffen zum persönlichen Austausch und zwecks Koordinierung von Terminen statt.

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3.5. Bildung und Erziehung
 
3.5.1. Kinder-/Jugendangebote
 
Wir bieten für die Kinder ein breit gefächertes Spektrum an altersgerechten Angeboten an:
 

  • Krabbelgruppen an sechs Orten
     
  • 6-8 mal im Jahr „KinderKirche: Der Gottesdienst für die Kleinen in der Gemeinde“
     
  • zur Zeit viermal jährlich KinderKirchenClub (für Kinder im Grundschulalter)  
  • Sonntagsschule (verantwortet jeweils durch die Ev. Gemeinschaften vor Ort) in fünf Orten
     
  • Kinderturnen
     
  • Die Jugendarbeit geschieht in Verantwortung der CVJMs vor Ort; sie bieten Jungscharen für Mädchen, für Jungen sowie gemischte Jungscharen an
     
  • Jugendkreise: Angebote der offenen Jugendarbeit durch die CVJMs vor Ort in Niederdielfen, Wilden, Wilgersdorf
     
  • Regelmäßig Jugendgottesdienste

 

 

 


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3.5.2. Kirchlicher Unterricht
 
Der KU dauert in unserer Gemeinde 1,5 Jahre. Das erste Jahr wird in den einzelnen Seelsorgebezirken nach gemeinsamen Curriculum durchgeführt.
 
Im zweiten Jahr (genannt K2) werden alle Konfirmandinnen und Konfirmanden im ersten Halbjahr gemeinsam unterrichtet: Blocktage ersetzen den vierzehntäglichen Unterricht. Während dieser Zeit besuchen sie zwei bis drei Workshops eigener Wahl, die aus Angeboten verschiedenster Menschen der Gemeinde und darüber hinaus bestehen und die Fülle der gemeindlichen Arbeit gut wiederspiegeln. Eine gemeinsame viertägige Freizeit bildet den Abschluss.
 
Die KU-Arbeit, die von der Jugendreferentin sowie dem Pfarrerteam verantwortet wird, ist vernetzt mit der übrigen Jugendarbeit. Dazu tragen viele, zumeist jugendliche ehrenamtlich Mitarbeitende maßgeblich bei.

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3.5.3. Glaubenskurse

-finden jährlich an wechselnden Orten unserer Kirchengemeinde statt (Alpha-/Beta-/ Stufen des Lebens-Kurse) und werden von Pfarrern und Ehrenamtlichen im Team vorbereitet und gestaltet. Daraus hervorgegangen sind diverse Gesprächskreise (Freitags um 7; Gesprächskreis Wilden; Alpha-Treff).
 
Weitere Gesprächskreise in verschiedenen Orten für Erwachsene informieren, bilden, vertiefen (biblische) Kenntnisse und dienen dem Erfahrungsaustausch untereinander. Dazu zählen auch die Männerkreise in Dielfen, Wilnsdorf und Wilden.

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4. Festkultur
 
Gemeinsames Feiern stärkt Gemeinschaft und Glauben. In jedem Jahr laden wir darum alle Mitarbeitenden zu einem Dankfest für Mitarbeitende ein mit Andacht, Essen, Festprogramm, Zeit zum Gespräch.
 
Alle zwei Jahre findet ein großes Gemeindefest für alle acht Dörfer in der Jugendbildungsstätte Wilgersdorf statt.
 
Daneben feiern die Bezirke z.T. weitere Feste.  

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5. Leitung
 
Nach der  Fusion hat sich die Gemeinde eine differenzierte Leitungsstruktur gegeben.  
Das Presbyterium (derzeit 12 Mitglieder plus Pfarrer) wird als gewähltes Leitungsgremium von diversen Fachausschüssen unterstützt:

 
- Geschäftsführender Ausschuss, der sich um das Tagesgeschäft, Verträge, Aufstellung und Überwachung des Haushalts etc. kümmert

 
- Bezirksausschüsse (insgesamt vier) koordinieren das kirchliche Leben in den einzelnen Seelsorgebezirken und kümmern sich um das gemeindliche Leben vor Ort

 
- Jugendausschuss: begleitet die Arbeit der Jugendreferentin, vernetzt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde; tagt als Teilausschuss des Regionalen Koordinierungsausschusses für Jugendarbeit im Kirchenkreis Siegen

 
Diakonieausschuss  
-  Mittelfristige Finanzplanung  
-  Bauauschuss  
-  Kindergartenausschuss
 
 
Das Sekretariat sowie das Kreiskirchenamt in Siegen unterstützen das Presbyterium in seiner Verwaltungsarbeit.

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6. Öffentlichkeitsarbeit
 
- ein Redaktionsteam erstellt den in einer Auflage von derzeit 5.000 Exemplaren zweimonatlichen erscheinenden Gemeindebrief. Ein Grafiker begleitet dieses Team ehrenamtlich. Er organisiert auch den Internetauftritt der Gemeinde und pflegt die Homepage.
 
-  Schaukästen werden von Ehrenamtlichen gestaltet.

 

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7. Finanzen  
 

  • Ev. Stiftung Rödgen-Wilnsdorf
  • Freiwilliges Kirchgeld
  • Fördervereine


Ergänzend zu Mitteln aus dem Kirchensteueraufkommen wird unsere Kirchengemeinde durch die Ev. Stiftung Rödgen-Wilnsdorf, zwei Fördervereine und durch freiwilliges Kirchgeld der Gemeindeglieder finanziell unterstützt.
 
Neben diesen finanziellen Beiträgen wird durch ehrenamtliche Arbeit und Sachspenden von vielen Gemeindegliedern ein wesentlicher Beitrag zur Gemeindearbeit geleistet.

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IV. Herausforderungen für die Zukunft  
 
Aufgrund der Struktur unserer Kirchengemeinde mit den acht Ortschaften, acht Predigtstätten und vielen Gebäuden ergeben sich große Herausforderungen bei der zukünftigen Gestaltung unserer Gemeinde unter besonderer Beachtung der finanziellen Situation.
 

  • Wo liegen Chancen?
  • Wo besteht Änderungsbedarf?
  • Wie können wir selbst den Veränderungsprozess gestalten?  
  • Welche Angebote wollen, können und müssen zukünftig bestehen?
  • Wo wollen wir diese anbieten?

 
Dabei ist insbesondere auch der auf der Sommersynode 2013 des Kirchenkreises beschlossene Prozess „Ev-KK 2025“ zu berücksichtigen.

Das Presbyterium der Kirchengemeinde hat dazu zwei Arbeitsgruppen eingesetzt, die sich mit den Rahmendaten der Kirchengemeinde befassen und konkrete Vorschläge unter folgenden Fragen erarbeiten sollen:
 

  • Was bedeuten die Zahlen, Daten, Fakten für uns?  
  • Welche Schlüsse wollen, können und müssen wir für unsere Kirchengemeinde/ für unsere Arbeit daraus ziehen?
  • Wo liegen die Herausforderungen?  

 
In Verbindung mit der neuen Gemeindekonzeption möchten wir mit den Ergebnissen der Arbeitsgruppen neue Ideen entwickeln, mit denen wir den Herausforderungen begegnen können.

 

 

 

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1. WAS UNS LEITET  
 
Entscheidende Impulse für diese Konzeption haben wir bei einem Wochenende zur Perspektiventwicklung am 16./17. November 2012 bekommen. Begleitet wurden wir von Pfarrer Kuno Klinkenborg vom Amt für missionarische Dienste.

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2. Hoffnungstext und Leitsatz
 
Wir finden für uns einen zentralen biblischen Hoffnungstext, der uns in unserer Gemeinde leiten soll:

 
„Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus.“ Epheser 4,15

 
 
In diesem Text finden sich zwei Linien, die sich wie ein Kreuz berühren: Die horizontale Linie, die das Verhältnis untereinander beschreibt und die vertikale Linie, die Erde und Himmel verbindet. „Die Wahrheit in Liebe reden“. Das ist ein weites Übungsfeld. Und „zu Christus hin wachsen“, ihn Mittelpunkt sein lassen – nicht unsere Befindlichkeiten, nicht unsere Rivalitäten zwischen den einzelnen Orten, nicht die Unterschiede in Stil und Frömmigkeit. Das bedarf immer neu der Besinnung auf Christus und seinen Willen.

 
Auf Grundlage dieses Hoffnungstextes formulieren wir einen Leitsatz für unsere Kirchengemeinde:

 
„Ev.-ref. Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf: Wachsen in der Liebe Christi: Acht Dörfer – ein Zuhause“.
 
Wir möchten, dass sich unser Gemeindeleben auf Jesus Christus und den Geist des Evangeliums als Grundlage unseres Handelns ausrichtet.
 
Wir wünschen uns, dass in unserem Gemeindeleben ein vertrauensvolles Miteinander herrscht, in dem die Bedürfnisse aller (Alters-)Gruppen wahrgenommen und berücksichtigt werden. Wir möchten uns mit Achtung, Respekt und Liebe begegnen.
 
Wir wollen alles tun, damit die acht Dörfer unserer Kirchengemeinde weiter zusammenwachsen.
 
Angebote sollen sich ergänzen und miteinander erlebbar werden. Wir wollen den Austausch untereinander verstärken.
 
Gleichzeitig behalten die Dörfer ihre individuellen Prägungen und Besonderheiten. Unterschiede dürfen auch als Bereicherung gesehen werden.
 
Trotzdem sind wir eine Gemeinde – zwar ohne gemeinsames geographisches Zentrum, aber mit der gemeinsamen Mitte: Jesus Christus als Quelle und Richtschnur unseres Lebens, Leitens und Handelns.

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3. ZIELE FÜR DIE GEMEINDEARBEIT  
 
Auf der Basis von Hoffnungstext und Leitsatz und im Austausch über unsere Wünsche für die Zukunft erarbeiten wir folgende Handlungsziele, in denen wir in den nächsten ca. vier Jahren Schwerpunkte setzen wollen:

 



 
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3.1. Gottesdienst

Wir möchten unsere „Hauptgottesdienste“ (d.h. die sonntäglichen Gottesdienste ohne einen besonderen Schwerpunkt oder ein eigenes Team, das sie gestaltet) einladend und attraktiv gestalten. Bewährte Elemente aus alternativen Gottesdiensten möchten wir in den Hauptgottesdienst übernehmen.
Nach dem Gottesdienst möchten wir Zeit und Raum bieten für Begegnungen.  
Unsere „Spezialgottesdienste“ (s.o. unter Beschreibung der Gottesdienstlandschaft) möchten wir weiter entwickeln und den Bedürfnissen der Menschen, die sie besuchen, entgegenkommen. Auch musikalisch wollen wir nicht stehen bleiben oder nur bestimmten Musikrichtungen Raum geben.

 




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3.2. Orts- und Gruppengrenzen überwinden
 
Unsere Gemeinde ist nicht nur aus zwei „Altgemeinden“ entstanden, sondern umfasst acht Orte, die bisher z.T. wenig miteinander zu tun hatten. Diese Grenzen zu überwinden, ist eine der wichtigsten Aufgaben für die nächsten Jahre.
 
Wir möchten daran arbeiten, dass die Aktivitäten von CVJMs, Gemeinschaften und Kirchengemeinde zunehmend besser vernetzt sind.

 



 
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3.3. Einladender Charakter
 
Innerhalb der nächsten Jahre möchten wir erreichen, dass Menschen, die in unsere Veranstaltungen und Gruppen kommen, spüren, dass sie willkommen sind und sich wahrgenommen fühlen.

 

 

 

 

 



 
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3.4. Generationenübergreifend
                                               
Ziel: Wir möchten daran arbeiten, dass in unserer Gemeinde ein lebendiges Gemeindeleben mit allen Altersgruppen erlebbar ist.

 

 

 




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3.5. Gebet
 
Unsere Zielvorstellung ist, dass wir miteinander und füreinander beten und das ganze gemeindliche Leben betend begleiten.

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4. Konkretisierung

Auf der Grundlage von Leitsatz und Hoffnungstext sowie der beschriebenen Handlungsziele werden konkrete Maßnahmen zur Umsetzung erarbeitet und in folgenden Projektgruppen konkretisiert:

 
 

  • Mitarbeiterkommunikation
  • Gottesdienst
  • Projekt für Kinder  auf dem Rödgen
  • Gemeindecafé – als Treffpunkt von Jung und Alt
  • Gebetskreis
  • Sommerkirche

     

 

  • Mitarbeiterkommunikation

Das Ziel: Mitarbeitende der einzelnen Arbeitszweige stellen untereinander Kontakt her, lernen sich kennen, haben Gemeinschaft, lernen voneinander und miteinander, z.B. durch Referenten, die sie zu gemeinsamen Treffen einladen.
Für die einzelnen Arbeitsbereiche (Frauen, Kinder, Jugendliche; Chöre, Senioren, Besuchs- Dienstgruppen) werden Verantwortliche benannt, die in ihrem Bereich untereinander Kontakt herstellen sollen.
 
 

  • Kinderprojekt auf dem Rödgen

Das Ziel ist ein kontinuierlicher Kindergottesdienst auf dem Rödgen. Wir möchten dem biblischen Auftrag Rechnung tragen und uns auf die Kinder konzentrieren und sie – ihrem Alter entsprechend – mit der „guten Nachricht“ durch Geschichten, Lieder, Spiel, besonderen Aktionen und Projekten vertraut machen.
 
Als Startpunkt wird zunächst ein Singprojekt / Kindermusical geplant. Es richtet sich an Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren. Die Proben beginnen 2013 nach den Herbstferien. In zehn Proben soll ein Musical erarbeitet und im Dezember 2013 an zwei Terminen aufgeführt werden.
 
Die Musikerin Susanne Utsch wird die musikalische Arbeit begleiten. In dieses Projekt sollen auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden, die im Rahmen des zweiten Jahrs des kirchlichen Unterrichts verstärkt Workshops besuchen sollen, integriert werden.
 
Die Projektgruppe erhofft sich Unterstützung von weitern Heranwachsenden und Erwachsenen, die sich bei der Herstellung der Rahmenbedingungen (Begleitung während der Proben, Kulisse usw.) engagieren.

 

  • Gemeindecafé – als Treffpunkt von Jung und Alt

Ziel: Es soll in den warmen Monaten an jeweils dem dritten Sonntag ab 15.00 Uhr ein generationsübergreifendes Gemeindecafé an wechselnden Orten in unserer Gemeinde angeboten werden. Wir wollen bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch kommen und uns auch außerhalb der alten Gemeindegebiete besser kennenlernen. Das Gemeindecafe ist dann gewissermaßen unser „gemeinsames Wohnzimmer“, da ein gemeinsames, die Mitte bildendes Zentrum nicht vorhanden ist.
 
Dieses Projekt soll sowohl Menschen aus den verschiedenen Orten als auch der unterschiedlichen Generationen zusammen bringen. Das Organisationsteam sucht sich jeweils Ansprechpartner vor Ort, die das Gemeindecafe unterstützen.
 

  • Gebetskreis

 
Ziel: Ein gesamtgemeindlicher Gebetskreis, der sich einmal im Monat rotierend in den 8 Ortschaften trifft. Der Wunsch der Projektgruppe ist es, dass die Gebetstreffen zu einer Kraftquelle für die Arbeit in der Kirchengemeinde Rödgen-Wilnsdorf werden.

Schon in den ersten Gemeinden bildete das Gebet eine tragende Säule der Gemeindearbeit. So soll es auch bei uns werden. Die bereits bestehenden Gebetstreffen in einigen Orten sollen sich ebenfalls auf diese Weise kennenlernen und im gemeinsamen Gebet Stärkung des Gebetsdienstes erfahren. Wir hoffen aber auch, neue Beterinnen und Beter gewinnen zu können.


 

  • Sommerkirche

 
Ein besonderes Gottesdienstprogramm während der Sommerferien, das erstmals in den Sommerferien 2013 umgesetzt werden soll.
 
Wir konzentrieren während der sieben Feriensonntage unser Gottesdienstangebot auf (in der Regel) zwei Gottesdienste pro Sonntag: einen klassischen Gottesdienst um 10 Uhr sowie die sog. „Sommerkirche“.
 
Kennzeichen der Sommerkirche sind:  

  • familienfreundlicher Beginn um 11 Uhr,
  • hinterher gemeinsames Essen für kleines Geld  
  • Begegnung über Orts- und Bezirksgrenzen hinweg.

Wir erhoffen uns damit eine Belebung der Feriensonntage. Die Menschen, die nicht verreist sind, erleben eine besondere Form der Gemeinschaft: Sie bekommen die Chance, andere Kirchen und Gottesdienstformen der Gemeinde sowie Menschen aus anderen Dörfern kennenzulernen. Damit jedes Gemeindemitglied die Möglichkeit hat, einen Gottesdienst zu besuchen, werden die Bezirke Fahrdienste anbieten.
 
Die Sommerkirche steht im Jahr 2013 unter der Überschrift „Reisegeschichten der Bibel“.
 
Die Gemeindeglieder werden auf vielerlei Weise mit dem Anliegen von Hoffnungstext und Leitsatz bekanntgemacht.
 
Alle Projektgruppen haben jeweils eine oder einen ihrer Leute zum Taktschläger erklärt Er/Sie hält mit jeweils einem Paten oder einer Patin aus der Lenkungsgruppe Kontakt.

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V. Ausblick  
 
Alle an dem Projekt der Perspektiventwicklung Beteiligten sind sich bewusst, dass damit die Arbeit nicht „getan“ ist. Neben den in den Projektgruppen aufgenommenen Maßnahmen wurden an dem Wochenende viele weitere Ideen und Anregungen gesammelt. Sie werden nicht vergessen.
 
Insbesondere das uns wichtige Thema „Gottesdienst / Belebung traditioneller Gottesdienste“ bleibt im „Arbeitsspeicher“. Aufgrund der derzeitigen Vakanz möchten wir es aber aufschieben, bis sich ein neuer Pfarrer in den 1. Seelsorgebezirk eingearbeitet hat. Dann werden wir an diesem Thema weiter arbeiten.
 
Die Lenkungsgruppe verfolgt die Entwicklung der Projektgruppen und organisiert die Verbindung ins Presby-terium hinein. Im November 2013 wird ein Evaluations- Wochenende stattfinden.
 
Der biblische Hoffnungstext und der Leitsatz werden im Gemeindeleben weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
 
Die hier vorgestellte Konzeption ist eine Momentaufnahme. Wir werden sie nach ca. vier Jahren überprüfen und ggfs. weiter entwickeln.
 
Wir hoffen und beten, dass diese Konzeption uns hilft und herausfordert, als evangelische Kirchengemeinde in der lebendigen Nachfolge Jesu immer neu aufzubrechen und zu fragen, ob wir uns von der Liebe Christi leiten lassen. Wir glauben, dass wir nur so ein Hoffnungszeichen sein können für die Menschen in unserer Gemeinde und darüber hinaus.

 
Wilnsdorf, September 2013

 

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